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Freiwillige Feuerwehr Hötensleben

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Montag, 18 Oktober 2021

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Die Feuerwehr Hötensleben stellt sich vor

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Historie 11 - TSF-W

Tragkraftspritzenfahrzeug - Wasser (TSF-W)
Florian Hötensleben 45/48/02

Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser befindet sich ebenfalls wie das LF16 TS seit 1994 im Dienst der Feuerwehr Hötensleben und wurde 2016 zur Freiwilligen Feuerwehr Druxberge umgesetzt. Im Heck des Fahrzeuges befindet sich eine transportable Tragkraftspritze die eine Nennförderleitung von 800 Liter pro Minute erbringt. Sie ist dort mit einem 500 Liter Wassertank verbunden. Das TSF-W verfügt über eine 30 Meter lange Schnellangriffseinrichtung, welche ermöglicht schnell ohne ausrollen und zusammenkuppeln von Schläuchen einen Löschangriff zu starten. Außerdem ist auf ihm ein Rettungssatz zur technischen Hilfeleistung, welcher bei Verkehrsunfällen zur Befreiung von eingeklemmten Personen zum Einsatz kommt. Umgangssprachlich nennt man diesen auch ‘’Schere und Spreizer’’. Im Gegensatz zum LF16 TS verfügt das TSF-W über eine Staffelbesatzung. Diese Besatzung besteht aus 6 Mann, dem Maschinisten, Gruppenführer, Angriffstrupp (Angriffstruppführer u. Angriffstruppmann), Wassertrupp (Wassertruppführer u. Wassertruppmann).

 

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Historie 10 - FFW gehen in die Hände des Volkseigentums über

Feuerwehren gehen in die Hände des Volkseigentums über

 

Bemerkenswertes aus einer Niederschrift vom 24. Februar 1949, der Brandmeister des Kreises Haldensleben mit dem Kreisbrandmeister Kirsten. An diesem Tag erfolgte die Bekanntgabe des Statutes für die sowjetische Besatzungszone Deutschlands. Dieses Statut ist von der sowjetischen Militärbehörde und von den deutschen Dienststellen genehmigt.

 

Dieses Statut beinhalte, dass die Freiwilligen Feuerwehren voll verstaatlicht und somit unabhängig von den Landräten und Bürgermeistern sind. Die Gemeinden hatten die Freiwilligen Feuerwehren noch bis um 31. März 1949 zu unterhalten.

 

Die gesamten Bestände und Anlagen der Feuerwehr, wie z.B. Feuerwehrdepots, Kraftspritzen, Uniformstücke, Ausrüstungsgegenstände gingen in die Hände des Ministeriums, Landesbrandschutzamt, als Volkseigentum über und wurden vom Land als Rechtsträgerin verwaltet.

 

Die Brandmeister trugen die volle Verantwortung darüber, dass sämtliche Bestände erhalten blieben. Jede Wehr war eine Kommandostelle und trug die Bezeichnung '’Feuerwehrkommando''.

 

Der Kreis Haldensleben unterstand dem Stadtbrandschutzamt Magdeburg.

 

Die Feuerwehrkommandos in der damaligen sowjetischen Besatzungszone waren weiterhin auf dem Prinzip der Freiwilligkeit aufgebaut. Festgeschrieben war auch, dass bei Auflösen einer Wehr oder einer starken Reduzierung am Mitgliederbestand eine Pflichtfeuerwehr eingeführt wird.

 

Zum Zeitpunkt der Niederschrift gab es im Kreis Haldeleben 56 Freiwillige Feuerwehren mit 1053 Feuerwehrmännern und 27 Betriebsfeuerwehren mit 1750 Feuerwehrmännern. Zur Absicherung der Ausbildung mussten ab dem 1. März 1949 Dienstpläne aufgestellt werden, ab 1. April sogar vierteljährlich. Dazu war es erforderlich, dass von jeder Kommandostelle ein Mann auf die Parteischule zu entsenden war, um im Dienstplan den vorgesehenen Unterricht abzuhalten.

 

Auch bei der Einberufung zu einem Lehrgang an der Feuerwehrschule Heyrothsberge hatte der Arbeitnehmer (Feuerwehrmann) bei dem Arbeitgeber einen schriftlichen Antrag einzureichen, betreffs der Lohnverfügung.

 

Die Gründung der DDR im Oktober 1949 setzte neue Maßstäbe. Im Jahr 1966 beschloss die Volkskammer der DDR das Brandschutzgesetz- Dieses wurde 1974 durch den Beschluss der Volkskammer außer Kraft gesetzt. Das Gesetz über den Brandschutz in der DDR vom 19. Dezember 1974 wurde beschlossen.

 

Der Brandschutz wurde dem Innenministerium der DDR zugeordnet. Die Steuerung der Verteilung von Feuerwehrtechnik erfolgt vom Kreis. Bis zum Jahr 1951 gehörte der Ort Hötensleben und somit auch die Freiwillige Feuerwehr zum Landkreis Haldensleben, danach zum Kreis Oschersleben.

 

Die Steuerung und Verteilung von Feuerwehrtechnik erfolgte vom Kreispolizeiamt der Abteilung Feuerwehr.

 

Nach ständigen Bemühungen erhielt die hiesige Feuerwehr im Jahr 1958 ein Löschfahrzeug – Lastkraftwagen – Tragkraftspritze mit einem Schlauchtransportanhänger.

 

Nach 8 Jahren wieder motorisiert, der Vorspanndienst war somit nicht mehr erforderlich.

 

Von 1947 bis 1951 war die Freiwillige Feuerwehr Hötensleben als Zentralkommando im Landkreis Neuhaldensleben tätig. Zentralkommandoleiter war Alfred Wagner.

 

Nach Eingliederung im kreis Oschersleben wurde Hötensleben zum Wirkungsbereich mit den Freiwilligen Feuerwehren: Hötensleben, Barneberg, Ohrsleben, Wackersleben und Gunsleben.

 

Die Wirkungsbereiche erfuhren 1974 eine neue Zuordnung. Mit der Bildung des Gemeindeverbandes Völpke kam es zur Auflösung des Wirkungsbereiches Hötensleben, es folgte der Wirkungsbereich Völpke, dem auch die Freiwillige Feuerwehr Hötensleben zugeordnet wurde.

 

Im Kreis Oschersleben gab es die Wirkungsbereiche Völpke, Hamersleben, Ausleben, Gröningen und Oscherlsben. Die Leistung eines Wirkungsbereiches hatte die Aufgabe, die zu ihrem Bereich gehörenden Feuerwehren anzuleiten. Heute gehört die hiesige Feuerwehr zum Landkreis Börde.

 

Historie

Historie 8 - Die hiesige FFW nach dem Kriege

Die hiesige Feuerwehr nach dem Kriege

 

Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1945 wurde unter der Leitung des Brandmeisters Alfred Wagner und seinem Stellvertreter Albert Labodt die Wehr mit den noch Aktiven, die Einsatzbereitschaft und der Dienst so recht und schlecht realisiert. Damit erfolgte auf der Grundlage des sowjetischen Militärkommandanten und der eingesetzten Gemeindeverwaltung der Neuanfang der hiesigen Feuerwehr.

 

Der Brandmeister und sein Stellvertreter erhielten den Charakter einer Feuerwehrpolizei und wurden mit Pistolen ausgerüstet. Die Freiwillige Feuerwehr war der Gemeinde unterstellt. Als Technik standen die folgende Überlassenschaften zur Verfügung:

– die große Handdruckspritze
– die kleine Handdruckspritze
– die Anhängeleiter ''AL 14''
– der Tragkraftspritzenanhänger Magirus / TS 8
– der Lastkraftwagen für Feuerlöschzwecke
– eine Wasserkaupe

Schwierigkeiten in der Stärkung der Wehr mit Aktiven konnten in den nachfolgenden Jahren abgebaut werden. Das Durchschnittsalter betrug 19 Jahre.

 

Der Lastkraftwagen für Feuerlöschzwecke wurde im Jahr 1950 verschrottet. Von diesem Zeitpunkt an, war die hiesige Feuerwehr wieder auf den Vorspanndienst angewiesen. Auch waren die Einsatzkräfte gezwungen, den Tragkraftspritzenanhänger bei Alarmeinsätzen von Hand zu ziehen.

 

Historie

Historie 9 - Regelungen zur Feuerlöschpflicht

Regelung der Feuerlöschpflicht

 

Betreffend des Feuerlöschwesens in der Landgemeinde Hötensleben war eine Ortssatzung notwendig. Auf Grund des § 6 der Landgemeindeordnung vom 3. Juli 1891 und des Beschlusses der Gemeindevertretung wurde für den Umfang des Gemeindebezirkes Hötensleben ein Ortsstatut erlassen. Festzustellen ist, dass unentgeltlich persönliche Dienste zu leisten waren. Die Verpflichtung zur persönlichen Dienstleistung bestand für alle männlichen Einwohner vom vollendeten 20. Lebensjahre bis zum vollendeten 50. Lebensjahre.

 

Die Besitzer von Pferdegespannen waren verpflichtet, geschirrte Gespanne mit je einem Führer für Jedes Gespann zur Bespannung der Spritzen und alle sonstigen Fahrzeuge unentgeltlich zu stellen. Die Pflicht zum Feuerlöschdienst erstreckte sich auf den Gemeindebezirk und auf einen Umkreis von 5 km.

 

Vom Feuerlöschdienst waren befreit:

- Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung,
- Geistliche, Kirchendiener, Militärpersonen,
- Ärzte, Apotheker,
- Maschinisten, Heizer und Wärter von Dampfanlagen,
- Bahn- und Postpersonal und
- weitere Persönlichkeiten.

Befreit werden konnten auch Personen, welche 15 Jahre lang ununterbrochen aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gewesen waren und das 40. Lebensjahr vollendet hatten.

 

Bei Ausbruch eines Feuers hatte Jedermann, die in seinem Privateigentum befindlichen Brunnen, Teiche, Wasservorräte, Wasserleitungen und dergleichen der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Bei Feuer zur Nachtzeit waren die Anwohner derjenigen Straßen und Wege, die zur Brandstelle führten, verpflichtet auf besonderes Verlangen der Feuerwehr, diese mit einer brennenden Laterne zu erhellen. Bei Glatteis stand sogar die Forderung auf Verlangen der Feuerwehr, die Wege zur Brandstelle mit abstumpfenden Material zu bestreuen.

 

Historie

Historie 7 - Die Feuerwehr der Polizei unterstellt 1932 - 1945

Die Feuerwehr der Polizei unterstellt 1932 – 1945

 

In Vorbereitung der Machtübernahme durch Hitler waren spürbare Veränderungen in den Freiwilligen Feuerwehren erkennbar. Beispielsweise war im Schreiben des Oberpräsidenten der Provinz Sachsen vom 1. Oktober 1932 zu lesen, dass hinsichtlicht der gegenwärtigen schwierigen Wirtschaftslage die Durchführung des § 3 der Unfallverhütungsvorschriften für Feuerwehren in der Provinz Sachsen vom 12. Januar 1932 erschwert war. Auf Grund des § 14 Absatz 1b der vorgenannten Unfallverhütungsvorschriften wurde folgendes bestimmt:

 

Die in § 3 vorgesehene persönliche Ausrüstung musste

bei Stadt- und Landgemeinden bis zu 2000 Einwohnern für mind. 8 Mann,
bei Stadt- und Landgemeinden bis zu 5000 Einwohnern für mind. 15 Mann,
bei Stadt- und Landgemeinden über 5000 Einwohnern für mind. 12 Mann

bis zum 31. März beschafft werden.

 

Weiterhin war nachlesbar, dass vorhandene Uniformen, Ausrüstungsstücke, wenn sie noch brauchbar waren, benutzt werden durften. Gleiches traf auch für Hakengurte aus Stoff mit den Karabinerhaken zu, wenn sie den Anforderungen der Vorschriften entsprachen. Dargestellt wurde auch, dass für die Durchführung der Vorschriften vorbehaltlich jederzeitigen Widerspruches auch im Einzelfalle eine Frist bis zum 31. März 1935 gewährt wurde.

 

Durch den Kreisbrandmeister, Herrn Brüning, wurde der Gemeindevorsteher informiert, dass entsprechend § 3 der Unfallverhütungsvorschriften die hiesige Freiwillige Feuerwehr am 5. Januar überprüft werden sollte. Er hatte dafür Sorge zu tragen, dass entsprechend der Vorschrift 15 Feuerwehrleistende in voller Ausrüstung am Tage der Überprüfung anwesend sein mussten. Die Überprüfung ergab keine Beanstandung.

 

Die Unterstellung der Feuerwehr zur Polizei war eindeutig aus dem Schreiben des Landrates vom 19. August 1933 an den Gemeindevorsteher in Hötensleben erkennbar gewesen. Nach § 36 der Polizeiverordnung über das Feuerlöschwesen und die Feuerpolizei vom 16. Dezember 1932 traten, insoweit das Feuerlöschwesen einer Gemeinde durch Ortsstatut geregelt wurde, die den selben Gegenstand regelnden Vorschriften dieser Verordnung außer Kraft. Wie festgestellt worden ist, bestanden dergleichen Ortssatzungen nur in Althaldensleben, Eilsleben, Erxleben, Hötensleben und Warsleben. Es ergab sich, um die Notwendigkeit für diese Ortschaften eine Kreis – Polizeiverordnung zu erlassen, da anderenfalls eine Bestrafung wegen Verletzung der in Betracht kommenden, aber außer Kraft gesetzten Vorschriften nicht möglich war. Des weiteren wurde dargestellt, dass die Ortssatzung einer sorgfältigen Nachprüfung unterzogen werden musste. Damit sollte festgestellt werden, ob diese Satzung im Hinblick auf die neue Polizeiverordnung vom 16. Dezember 1932, welche den Feuerlöschdienst in den Landgemeinden in allen Einzelheiten genau regelte, überhaupt noch erforderlich erschien. Auch der Kreisbrandmeister hielt solche Ortstatuten unter Würdigung der einschlägigen Verhältnisse für überflüssig. Der Landrat selbst hielt eine derartige Sonderregelung im Interesse einer Vereinheitlichung des Verfahrens nur dann für berechtigt, wenn der Erlass anderer Vorschriften als die Feuerlöschordnung enthielt. Der Wortlaut der Satzung musste den neu bestehenden Vorschriften angepasst werden, welches bis dahin noch nicht geschehen war. Der Gemeindevorsteher wurde aufgefordert, innerhalb von 6 Wochen eine Stellungnahme mit einer Begründung der einzelnen Punkte abzugeben.

 

Des weiteren war aus dem Schreiben vom 9. Oktober 1933 des Kreisbrandmeisters Herrn Brüning zu entnehmen, dass ein Ortsstatut für die Gemeinde überflüssig war. Mit der Polizeiverordnung wurde eine einheitliche Normalsatzung eingeführt. Somit erfolgte eine systematische Unterstellung der Feuerwehr.

 

In weiteren Aufzeichnungen war die Umgestaltung der Freiwilligen Feuerwehr erkennbar. Der Kreisbrandmeister unterrichtete im Schreiben vom 2. Mai 1934 alle Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Neuhaldensleben. ''Durch Verfügung des Herrn Landrat wurde ich zum Kreisfeuerwehrführer ernannt.'' Fachwart und Stellvertreter wurde Herr Schreyer aus Althaldenleben und der Hötensleber Herr Mölle wurde Adjutant. Herr Bauersack, Nordgermersleben trat das Amt des Presswartes an. Nachzulesen ist, dass die Führer der einzelnen Wehren vom Brandmeister aufwärts vom Provinzialfeuerwehrführer ernannt und nach Anhörung des Polzeiverwalters und der Kreisfeuerwehrführers bestätigt wurden. Eile war geboten, denn bis zum 12. Mai 1934 musste die Einreichung erfolgt sein. Die Vorschläge konnten nur vom Polizeiverwalter eingereicht werden. Die Zahl der Führer und die Amtsbezeichnung wurden im Runderlass des Ministers des Innern vom 28. Februar 1934 – II D 2106 festgelegt.

 

Des weiteren war in diesem Zusammenhang ein Verzeichnis sämtlicher Wehren nach Polizeibezirken getrennt einzureichen, unter Namenshaftung der einzelnen Löschzüge bzw. Halbzüge nach Mannschaftsstärken.

ein Löschzug = 40 Mann
ein Halbzug = 25 Mann

Dies ergab eine Gesamtstärke von 65 Mann.

Im § 3 der Ausführungsbestimmung zum Feuerlöschgesetz hieß es:

'' In jedem Ortspolizeibezirk, abgesehen von den Landkreisen Hannover, soll stets nur eine Freiwillige Feuerwehr bestehen.''

 

Der Verfasser des Gesetzes bemerkte dazu in einem Kommentar zum Feuerlöschgesetz, dass von dieser Sollvorschrift Ausnahmen gemacht werden konnten, besonders in zusammengesetzten Polizeibezirken. Für die Gemeinde Hötensleben als Ortspolizeibezirk gab es dann laut Darstellung des Brandmeisters Mölle im Jahr 1934 eine Freiwillige Feuerwehr mit einer Gesamtstärke von 48 Aktiven und 51 passiven Mitgliedern. Entsprechend der vorhandenen Motorspritze gab es danach keine Pflichtfeuerwehr mehr. Die passiven Mitglieder setzen sich aus allein hiesigen Gemeinde Gewerbetreibenden zusammen.

 

Diese hier aufgeführten Mitglieder der hiesigen reduzierten sich mit Beginn des 2. Weltkrieges sehr stark. Unter beschwerten Bedingungen mussten die Aufgaben realisiert werden. Nach einer vorliegenden Erfassung über die Einsatzkräfte vom Februar 1945 zählt die hiesige Feuerwehr 30 Aktive uniformierte Mitglieder. Der Ort Hötensleben hatte zu diesem Meldetermin eine Einwohnerzahl von 5900.

 

Es traten weitere Verordnungen in Kraft, in denen den Feuerwehren, somit auch der hiesigen Feuerwehr, Aufgaben übertragen wurden, wie Hilfeleistung bei Abwehr von Gefahren, Luftangriffen und Hochwasser. Vor dem Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr musste eine Bestätigung der Ortspolizeibehörde vorliegen. Des weiteren gab es die Ernennung einer Feuerlöschpolizei im Jahr 1943. Dazu erfolgte die Festlegung von Notdienstverpflichteten, die bei Gefahren auf Anordnung der Gemeinde ihren Dienst aufnehmen mussten. Die Gemeinde musste auch eine Feuerlöschbereitschaft einrichten. Die hierzu Ernannten wurden verpflichtet, bei Gefahren auch außerhalb des Ortes Tage bzw. Wochen im Einsatz zu sein.

 

Der Preußische Minister für Bergbau verfügte in einem Schreiben vom 29. Mai 1934 darüber, dass die hiesige Feuerwehr bei Bränden im Tagebau mit einbezogen werden konnte.

 

Die Zuckerfabrik der hiesigen Gemeinde gründete im Jahr 1936 aus den Reihen der ständig beschäftigten eine betriebliche Feuerwehr. Mit der Gründung stand ein Tragkraftspritzenanhänger Magirus mit einer Motorspritze für den Einsatz zur Verfügung.

Anmerkung: Diese Motorspritze befindet sich seit 1991 im Besitz der hiesigen Feuerwehr.

 

Für die Jahre 1935 – 1945 stehen keine Aufzeichnungen zur Verfügung, somit bleibt der exakte Nachweis zur Chronik ''100 Jahre Freiwillige Feuerwehr'' offen. Bleibt nur zu hoffen, dass zu einem späteren Zeitpunkt diese Lücke geschlossen werden kann. Festzustellen ist noch, dass die Freiwillige Feuerwehr während der Zeit als eingetragener Verein tätig war.

 

Historie

letzter Einsatz

Einsatznummer: 18
Datum: 04.10.2021
Zeit: 21:18 Uhr
Info: Feuerwehr - sonstige Hilfeleistung PKW gegen Hauswand

 

 

 

 

nächsten Termine

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