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Freiwillige Feuerwehr Hötensleben

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Sonntag, 20 September 2020

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Die Feuerwehr Hötensleben stellt sich vor

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Historie 11 - TSF-W

Tragkraftspritzenfahrzeug - Wasser (TSF-W)
Florian Hötensleben 45/48/02

Das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser befindet sich ebenfalls wie das LF16 TS seit 1994 im Dienst der Feuerwehr Hötensleben und wurde 2016 zur Freiwilligen Feuerwehr Druxberge umgesetzt. Im Heck des Fahrzeuges befindet sich eine transportable Tragkraftspritze die eine Nennförderleitung von 800 Liter pro Minute erbringt. Sie ist dort mit einem 500 Liter Wassertank verbunden. Das TSF-W verfügt über eine 30 Meter lange Schnellangriffseinrichtung, welche ermöglicht schnell ohne ausrollen und zusammenkuppeln von Schläuchen einen Löschangriff zu starten. Außerdem ist auf ihm ein Rettungssatz zur technischen Hilfeleistung, welcher bei Verkehrsunfällen zur Befreiung von eingeklemmten Personen zum Einsatz kommt. Umgangssprachlich nennt man diesen auch ‘’Schere und Spreizer’’. Im Gegensatz zum LF16 TS verfügt das TSF-W über eine Staffelbesatzung. Diese Besatzung besteht aus 6 Mann, dem Maschinisten, Gruppenführer, Angriffstrupp (Angriffstruppführer u. Angriffstruppmann), Wassertrupp (Wassertruppführer u. Wassertruppmann).

 

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Historie 10 - FFW gehen in die Hände des Volkseigentums über

Feuerwehren gehen in die Hände des Volkseigentums über

 

Bemerkenswertes aus einer Niederschrift vom 24. Februar 1949, der Brandmeister des Kreises Haldensleben mit dem Kreisbrandmeister Kirsten. An diesem Tag erfolgte die Bekanntgabe des Statutes für die sowjetische Besatzungszone Deutschlands. Dieses Statut ist von der sowjetischen Militärbehörde und von den deutschen Dienststellen genehmigt.

 

Dieses Statut beinhalte, dass die Freiwilligen Feuerwehren voll verstaatlicht und somit unabhängig von den Landräten und Bürgermeistern sind. Die Gemeinden hatten die Freiwilligen Feuerwehren noch bis um 31. März 1949 zu unterhalten.

 

Die gesamten Bestände und Anlagen der Feuerwehr, wie z.B. Feuerwehrdepots, Kraftspritzen, Uniformstücke, Ausrüstungsgegenstände gingen in die Hände des Ministeriums, Landesbrandschutzamt, als Volkseigentum über und wurden vom Land als Rechtsträgerin verwaltet.

 

Die Brandmeister trugen die volle Verantwortung darüber, dass sämtliche Bestände erhalten blieben. Jede Wehr war eine Kommandostelle und trug die Bezeichnung '’Feuerwehrkommando''.

 

Der Kreis Haldensleben unterstand dem Stadtbrandschutzamt Magdeburg.

 

Die Feuerwehrkommandos in der damaligen sowjetischen Besatzungszone waren weiterhin auf dem Prinzip der Freiwilligkeit aufgebaut. Festgeschrieben war auch, dass bei Auflösen einer Wehr oder einer starken Reduzierung am Mitgliederbestand eine Pflichtfeuerwehr eingeführt wird.

 

Zum Zeitpunkt der Niederschrift gab es im Kreis Haldeleben 56 Freiwillige Feuerwehren mit 1053 Feuerwehrmännern und 27 Betriebsfeuerwehren mit 1750 Feuerwehrmännern. Zur Absicherung der Ausbildung mussten ab dem 1. März 1949 Dienstpläne aufgestellt werden, ab 1. April sogar vierteljährlich. Dazu war es erforderlich, dass von jeder Kommandostelle ein Mann auf die Parteischule zu entsenden war, um im Dienstplan den vorgesehenen Unterricht abzuhalten.

 

Auch bei der Einberufung zu einem Lehrgang an der Feuerwehrschule Heyrothsberge hatte der Arbeitnehmer (Feuerwehrmann) bei dem Arbeitgeber einen schriftlichen Antrag einzureichen, betreffs der Lohnverfügung.

 

Die Gründung der DDR im Oktober 1949 setzte neue Maßstäbe. Im Jahr 1966 beschloss die Volkskammer der DDR das Brandschutzgesetz- Dieses wurde 1974 durch den Beschluss der Volkskammer außer Kraft gesetzt. Das Gesetz über den Brandschutz in der DDR vom 19. Dezember 1974 wurde beschlossen.

 

Der Brandschutz wurde dem Innenministerium der DDR zugeordnet. Die Steuerung der Verteilung von Feuerwehrtechnik erfolgt vom Kreis. Bis zum Jahr 1951 gehörte der Ort Hötensleben und somit auch die Freiwillige Feuerwehr zum Landkreis Haldensleben, danach zum Kreis Oschersleben.

 

Die Steuerung und Verteilung von Feuerwehrtechnik erfolgte vom Kreispolizeiamt der Abteilung Feuerwehr.

 

Nach ständigen Bemühungen erhielt die hiesige Feuerwehr im Jahr 1958 ein Löschfahrzeug – Lastkraftwagen – Tragkraftspritze mit einem Schlauchtransportanhänger.

 

Nach 8 Jahren wieder motorisiert, der Vorspanndienst war somit nicht mehr erforderlich.

 

Von 1947 bis 1951 war die Freiwillige Feuerwehr Hötensleben als Zentralkommando im Landkreis Neuhaldensleben tätig. Zentralkommandoleiter war Alfred Wagner.

 

Nach Eingliederung im kreis Oschersleben wurde Hötensleben zum Wirkungsbereich mit den Freiwilligen Feuerwehren: Hötensleben, Barneberg, Ohrsleben, Wackersleben und Gunsleben.

 

Die Wirkungsbereiche erfuhren 1974 eine neue Zuordnung. Mit der Bildung des Gemeindeverbandes Völpke kam es zur Auflösung des Wirkungsbereiches Hötensleben, es folgte der Wirkungsbereich Völpke, dem auch die Freiwillige Feuerwehr Hötensleben zugeordnet wurde.

 

Im Kreis Oschersleben gab es die Wirkungsbereiche Völpke, Hamersleben, Ausleben, Gröningen und Oscherlsben. Die Leistung eines Wirkungsbereiches hatte die Aufgabe, die zu ihrem Bereich gehörenden Feuerwehren anzuleiten. Heute gehört die hiesige Feuerwehr zum Landkreis Börde.

 

Historie

Historie 9 - Regelungen zur Feuerlöschpflicht

Regelung der Feuerlöschpflicht

 

Betreffend des Feuerlöschwesens in der Landgemeinde Hötensleben war eine Ortssatzung notwendig. Auf Grund des § 6 der Landgemeindeordnung vom 3. Juli 1891 und des Beschlusses der Gemeindevertretung wurde für den Umfang des Gemeindebezirkes Hötensleben ein Ortsstatut erlassen. Festzustellen ist, dass unentgeltlich persönliche Dienste zu leisten waren. Die Verpflichtung zur persönlichen Dienstleistung bestand für alle männlichen Einwohner vom vollendeten 20. Lebensjahre bis zum vollendeten 50. Lebensjahre.

 

Die Besitzer von Pferdegespannen waren verpflichtet, geschirrte Gespanne mit je einem Führer für Jedes Gespann zur Bespannung der Spritzen und alle sonstigen Fahrzeuge unentgeltlich zu stellen. Die Pflicht zum Feuerlöschdienst erstreckte sich auf den Gemeindebezirk und auf einen Umkreis von 5 km.

 

Vom Feuerlöschdienst waren befreit:

- Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung,
- Geistliche, Kirchendiener, Militärpersonen,
- Ärzte, Apotheker,
- Maschinisten, Heizer und Wärter von Dampfanlagen,
- Bahn- und Postpersonal und
- weitere Persönlichkeiten.

Befreit werden konnten auch Personen, welche 15 Jahre lang ununterbrochen aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gewesen waren und das 40. Lebensjahr vollendet hatten.

 

Bei Ausbruch eines Feuers hatte Jedermann, die in seinem Privateigentum befindlichen Brunnen, Teiche, Wasservorräte, Wasserleitungen und dergleichen der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Bei Feuer zur Nachtzeit waren die Anwohner derjenigen Straßen und Wege, die zur Brandstelle führten, verpflichtet auf besonderes Verlangen der Feuerwehr, diese mit einer brennenden Laterne zu erhellen. Bei Glatteis stand sogar die Forderung auf Verlangen der Feuerwehr, die Wege zur Brandstelle mit abstumpfenden Material zu bestreuen.

 

Historie

Historie 8 - Die hiesige FFW nach dem Kriege

Die hiesige Feuerwehr nach dem Kriege

 

Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1945 wurde unter der Leitung des Brandmeisters Alfred Wagner und seinem Stellvertreter Albert Labodt die Wehr mit den noch Aktiven, die Einsatzbereitschaft und der Dienst so recht und schlecht realisiert. Damit erfolgte auf der Grundlage des sowjetischen Militärkommandanten und der eingesetzten Gemeindeverwaltung der Neuanfang der hiesigen Feuerwehr.

 

Der Brandmeister und sein Stellvertreter erhielten den Charakter einer Feuerwehrpolizei und wurden mit Pistolen ausgerüstet. Die Freiwillige Feuerwehr war der Gemeinde unterstellt. Als Technik standen die folgende Überlassenschaften zur Verfügung:

– die große Handdruckspritze
– die kleine Handdruckspritze
– die Anhängeleiter ''AL 14''
– der Tragkraftspritzenanhänger Magirus / TS 8
– der Lastkraftwagen für Feuerlöschzwecke
– eine Wasserkaupe

Schwierigkeiten in der Stärkung der Wehr mit Aktiven konnten in den nachfolgenden Jahren abgebaut werden. Das Durchschnittsalter betrug 19 Jahre.

 

Der Lastkraftwagen für Feuerlöschzwecke wurde im Jahr 1950 verschrottet. Von diesem Zeitpunkt an, war die hiesige Feuerwehr wieder auf den Vorspanndienst angewiesen. Auch waren die Einsatzkräfte gezwungen, den Tragkraftspritzenanhänger bei Alarmeinsätzen von Hand zu ziehen.

 

Historie

letzter Einsatz

Einsatznummer: 23
Datum: 12.09.2020
Zeit: 18:50 Uhr
Info: Feuerwehr-sonstige Hilfeleistung umgestürzter Baum

 

 

nächsten Termine

17.09.2020
Einsatzabteilung
Gruppe im Löscheinsatz
Zeit: 19:00 Uhr


21.09.2020
Wehrleitung
Ortswehrleiter Dienstberatung
Zeit: 18:30 Uhr


24.09.2020
Einsatzabteilung
Atemschutznotfalltraining
Zeit: 19:00 Uhr


26.09.2020
Jugendfeuerwehr
Fahrzeugkunde
Zeit: 13:00 Uhr